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Gedicht



Ich gehe auf die Insel, setze mich auf die Bank und dichte f?r meine Mutter..

*
Wie einen Schrei in der Dunkelheit vernehme ich das Leid
Deiner Seele.

Ich sehe dich einsam und alleine in einem leeren Raum stehen,
nur ein Schatten deiner selbst.

Das tr?be Mondlicht offenbart mir dein gramgebeugtes Antlitz,
so unwirklich und doch n?her als der
eigene dumpfe Herzschlag.

Dein einst so sch?nes Haar h?ngt nun verfilzt in Str?hnen herunter,
ohne Glanz,
spr?de und bleich.

Eine einzelne Tr?ne, aus deinen ger?teten Augen,
rinnt langsam an deiner eingefallenen Haut hinunter
und trifft mit einem dumpfen Ton auf den grauen Beton
zu deinen nackten F??en.

Mit zitternden H?nden h?ltst du eine welke Rose an dein
Herz,
das letzte Geschenk einer verflossener
Liebe.

Noch vor einigen Tagen hatte der Tau auf den seidigen Bl?ttern
geglitzert und heute h?ngen sie schlaff
Herunter.

Pl?tzlich l?st sich eines der roten Bl?tenbl?tter und
segelt langsam nach unten.

Wehm?tig schaust du auf der Rose herab und mit
jedem Bl?tenblatt das stirbt, stirbt auch ein wenig
Hoffnung.

Als w?rde mich die Melancholie der Szene aufr?tteln,
beginne ich zu verstehen, wende mich ab und lasse den gro?en Spiegel hinter mir ..

*

Gutes Gedicht , da springt Mama sicher gleich in das Wasser..

t?chterchen
11.8.05 23:29


Lesen



Ich lese:

"?Oh, mein Vater?, sagt Justine ganz zitternd, ?wohin f?hrt Ihr mich?? - ?An einen sicheren Ort, von wo du wahrscheinlich nicht bald zur?ckkommen wirst.? - ?Gro?er Gott?, sagte Justine und wollte zur?ckgehen ... - ?Vorw?rts, vorw?rts?, sagte der Abt, ?es gibt kein Zur?ck mehr, und wenn du auch an dem Ort, wohin ich dich f?hre, nicht viel Vergn?gen finden wirst, so wirst du wenigstens lernen unserem Vergn?gen zu dienen.? Diese schrecklichen Worte lie?en Justine erzittern, ihre erschreckte Fantasie malte ihr den Tod vor Augen, kalter Schwei? bedeckte sie, ihre Knie wankten, sie war nahe daran, zu st?rzen. ?Elendes Weib?, sagte der M?nch und gab ihr einen kr?ftigen Sto? in die Rippen, ?vorw?rts, keine Klagen, keinen Widerstand, alles ist umsonst.? - Der Marsch setzte sich fort; in der Mitte des Ganges l?schte der M?nch das Licht aus und von dem Moment an sparte er, die Angst Justines bemerkend, weder Worte noch Taten. Sto?end und schlagend brachte er sie vorw?rts. ?Vorw?rts, lauf.?
Pl?tzlich stie? Justine, welche nur mit den H?nden forttappt, den Kopf gegen ein Eisengitter, dessen eiserne Spitzen ihr die rechte Hand zerrei?en. Sie stie? einen Schrei aus, darauf ?ffnet sich die T?r. ?Gib acht?, sagte der M?nch, ?halte dich ans Gel?nder; du gehst ?ber eine Br?cke, ein Fehltritt und du liegst in einem Abgrund, von wo du nie mehr heraufkommst.? Dann kommt eine Stiege an die Reihe, dann eine Leiter, ?ber welche sie hinaufsteigen mu?te. Sie kamen an eine Fallt?r. ?Sto?e sie mit dem Kopfe auf?, befahl der Abt. Lichtschein traf das Auge Justines, sie wurde emporgezogen. Gel?chter empfing sie. Sie be-fand sich mit ihrem F?hrer in einem reizenden Saal, in welchem f?nf M?nche zu Tische sa?en; zehn M?dchen und f?nf Knaben, von sechs Frauen bedient. Dieser An-blick lie? Justine erbeben, sie wollte fliehen, sie hatte aber keine Zeit mehr, die Fallt?re war geschlossen. "

t?chterchen
18.8.05 17:01





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